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die
folgenden Informationen wurden uns zur Verfügung gestellt von
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Hilfe
für Unglücks- und Unfallvögel!
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Besorgen SIE sich
einen Karton, der dem Wildvogel genügend Platz bietet. Versehen SIE diesen
mit Luftlöchern. Legen SIE den Boden mit mehreren Küchenrollen aus. Legen
SIE den Segler nun hinein. |
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Der
Mauerseglerjungvogel ist am grau- schwarzen Gefieder zu erkennen. Die
Federn an der Stirn, am Großgefieder und an den Flügeldecken sind weiß
gesäumt. |
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| Wovon ernähren sich
die Mauersegler in ihrer natürlichen Umgebung, in Freiheit? In Freiheit ernähren sich die Segler ausschließlich im Flug von Insekten! Spinnen stehen auf seinem Speiseplan, sowie Schlupfwespen, Fliegen, Ameisen, Eintagsfliegen und Schmetterlinge. |
Links oben und links unten ist der Jungvogel zu sehen, rechts ist jeweils der Altvogel zu sehen. |
| Jungvögel fallen aus dem Nest, weil sie im heißem Sommer nach Abkühlung suchen. Sie fallen aber auch aus dem Nest, weil sie sehr hungrig sind, sich zu weit vom Nest entfernen, das Einflugloch aufsuchen, das Gleichgewicht verlieren und abstürzen. EIN ZURÜCK gibt es dann nicht mehr! Der Mauersegleraltvogel betreut sein Junges, hilflos am Boden liegend, NIE MEHR! Es ist verloren! Es sei denn, wir nehmen sich SEINER fachkundig an. Ein Junges, welches zu früh das Nest verlassen hat, gilt für das jeweilige Brutpaar als selbstständig. Zudem würde sich ein Altvogel selbst in Lebensgefahr bringen, wenn er auf dem Boden landen würde. | |
| Erfahrene
Altvögel liegen am Boden, weil sie beispielsweise mit einem Artgenossen
um einen Nistplatz gekämpft haben. Diese Kämpfe können Stunden dauern, entkräften
sehr und können böse Verletzungen nach sich ziehen. Denn die Klammerfüßchen
sind kräftig und nicht zu unterschätzen. Aber auch Dauerregen, anhaltende Kälte und kräftige Winde sind Gründe, um geschwächt und abgemagert zu Boden zu gehen. Warum können Mauersegler nicht vom Boden weg starten? Mauersegler haben kurze Beine und vier nach vorne gerichtete Zehen. Wenn sie am Boden sind, bewegen sie sich robbenartig vorwärts. Sie wirken hilflos, sind schreckhaft und ängstlich. SIE fühlen sich am Boden gar nicht wohl und spüren: ICH bin in Lebensgefahr! |
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Die
zurückentwickelten Klammerfüßchen, seine kurzen Beine, lassen ein Starten
vom Boden weg kaum zu. Im Kreis markiert: Die Klammerfüßchen Ab Mitte April kann man den Mauersegler bei uns am Himmel beobachten. Anfang Mai sind sie alle vollzählig bei uns eingetroffen. Mauersegler überwintern in Südwestafrika, bis runter zum südlichen Wendekreis(Kalahari). Er folgt dem höchsten Sonnenstand bis nach Südwestafrika. Da in Afrika die Regenzeit mit dem höchsten Sonnenstand wandert, nutzt der Mauersegler die natürlichen Gegebenheiten und folgt ihm. Denn die Regenzeit bedeutet Wasser. ...,und Wasser ist das Lebenselixier aller existierenden Lebewesen unseres Planeten. So findet der Segler Insekten im Überfluß. Der Mauersegler unternimmt regelrechte Wanderungen durch Afrika und folgt dem höchsten Sonnenstand, um vom Reichtum seiner Nahrungsquelle zu profitieren. Ein sich alljährlich wiederholender Kreislauf, den der Mauersegler zu nutzen weiß. |
| Der
Mauersegler ist ein absolutes HIMMELKIND. Denn er putzt sein Gefieder während
des Fluges, er schläft bevorzugt in 1500 Metern Höhe, er trinkt fliegend
aus Bächen und jagt im Flug nach Insekten. Seine breite Mundspalte, die
bis unter die Augen reicht, ermöglicht ihm einen gezielten, erfolgreichen
Fang. Die Weite des Himmels ist sein Lebenselement. In Mitteleuropa ist unser Apus apus weit verbreitet, obwohl er anderen Orts wieder völlig fehlt. Weltweit gibt es 70 verschiedene Seglerarten, die alle mit dem Kolibri verwandt sind. Europaweit gibt es vier bekannte Arten. Da haben wir unseren besagten Mauersegler, sowie den Alpensegler, den Fahlsegler, als auch den Kaffernsegler. Der Fahlsegler ist dem Mauersegler im Gewicht und Aussehen ähnlich. Der Alpensegler hingegen ist wesentlich größer, als unser Mauersegler. Der Kaffernsegler ist nur halb so groß. |
S
t e c k b r i e f Art: Apus apus Familie: Apodidae Gewicht: 40 bis 50 Gramm Körpergröße: 17 cm Brutzeit: von Mai bis Juli Gelege: 2 bis 3(4) reinweiße Eier Brutdauer: 18 bis 20 (22) Tage Aufzuchtzeit: 42 Tage Lebensdauer: bis 21 Jahre (Duchschnittsalter 7 Jahre) Nahrung: ausschließlich lebende Insekten aus der Luft Besonderheit: Wenn es der Mauersegler geschafft hat, 21 Jahre alt zu werden, so hat er 4Millionen Kilometer zurück gelegt oder 97 mal die Erde umkreist. ER schläft fliegend! |
| Der Mauersegler ist nur ein kurzer Sommergast. Seine Brut- und Aufzuchtzeit ist von Mai bis Ende Juli, ja sogar bis September. Wenn er im Frühjahr zu uns zurück kehrt, hat er nur eines im Sinn: ER WILL SEINE ART ERHALTEN! Beide Geschlechter suchen einander und bleiben sich ein Leben lang treu. Der Mauersegler ist erst im Alter von zwei Jahren geschlechtsreif. Doch wenn er zum ersten Mal aus seinem Winterquartier zurückkehrt, sucht er schon nach einer geeigneten Brutstätte und auch nach einer geeigneten Partnerin. In der Regel halten feste Partnerbindungen ein Leben lang. Ihre Brutstätte liegt in mindestens acht Metern Höhe. Beide suchen für ihre Brut einen sicheren Aufzuchtplatz, sowohl in Ritzen, als auch in Spalten an unseren Häusern. |
Vier junge Mauersegler |
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Ist endlich eine Bruthöhle gefunden, wird sich um den Nestbau gekümmert. Beide Elternteile sammeln fleißig im Flug : Federchen, Heu- und Strohhälmchen. Die Fertigstellung eines Nestes dauert dreizehn Tage. Um dem Nest genügend Festigkeit zu geben, dient der Speichel als Kleister. Die Drehbewegungen des eigenen Körpers lassen die Nistmulde entstehen. Das Nest hat einen Durchmesser von 12 Zentimetern. Kaum ist das Nest fertig gestellt, wird auch schon mit der Eiablage begonnen. Alle zwei Tage wird ein Ei gelegt. In der Regel legt das Weibchen drei Eier. Das Gelege wird von beiden Elternteilen abwechselnd bebrütet, schlafen nun beide nachts auch auf dem Nest. Das ist nicht üblich. Wenn nun beide Altvögel abwechselnd die Brutpflege übernehmen, so bleibt noch genügend Zeit sich auszuruhen. Das ändert sich schlagartig, sobald das erste Junge schlüpft. Dann müssen die Jungen ständig gewärmt und mit Insekten versorgt werden. Wo genau brütet das
Altvogelpärchen? |
| Der
schlimmste Feind des Mauerseglers: Kälte und Dauerregen! Ab 12 Grad abwärts und darunter gibt es nicht mehr ausreichend Insekten zu fangen. Bei anhaltendem Dauerregen gibt es gleich gar keine Fangerfolge mehr zu verzeichnen. Nahrungsengpässe sind tödlich! Dann ist es für den Luftakrobaten unmöglich, erfolgreich zu jagen. Geschieht das während der Brutsaison, so bleibt dem erfahrenen Altvogel nur noch ein einziger Ausweg: ER begeht Wetterflucht! Das heißt, er versucht der Schlechtwetterfront zu entfliehen, ihr auszuweichen, seinem Instinkt vertrauend, hunderte Kilometer vom Nistplatz entfernt, dorthin, wo er wieder ausreichend Insekten in der Luft zum sicheren Überleben vorfindet, um sein eigenes Leben zu retten. NUN warten die Jungen vergeblich auf die Altvögel. Jetzt setzt eine Schutzfunktion bei den Kleinen ein. Sie fallen in den Hungerschlaf. Wenn der Hungerschlaf einsetzt, verlieren die Nestlinge schnell an Gewicht. Magen und Darm werden zuallererst entleert. Als nächstes werden zum Weiterleben die Fettreserven und zuletzt die kräftige Brustmuskulatur abgebaut. In den ersten zwei Tagen nimmt der Nestling bis zu sechs Gramm pro Tag ab. Dann verlangsamt sich die Abnahme, nun wird auch die Gefiederentwicklung eingestellt. Ein Junges kann tagelang hungern. Wenn jetzt nicht bald die ersehnte Hilfe kommt, stirbt der Kleine einen qualvollen Hungertod. ......, oder wagt den verzweifelten Todessprung aus dem Nest. |
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| Das
Himmelkind braucht Hilfe! Wenn die Verzweiflung das Junge aus dem sicheren,
geborgenen Nest trieb, ist es augenblicklich verloren. Es kann sich noch
nicht selbst versorgen. Zum Fliegen reicht es einfach nicht, seine viel
zu kurzen Flugfedern, sein unreifer Entwicklungszustand machen den Wunsch:
FLIEGEN ZU WOLLEN unmöglich. Wenn der Nestling Glück hat, gelangt er in fachkundige, liebevolle Hände. Ein Brutkasten leistet wertvolle Dienste, wenn es darum geht, einem nackten Nestling zu helfen. Aber auch befiederte Artgenossen finden Hilfe darin, wenn sie bis auf die Knochen abgemagert sind. Im ausgehungerten Stadium wiegt ein Segler 20 Gramm. Er ist in größter Lebensgefahr. In meiner Hand liegt ein Bündel Leben, das die nächsten acht Stunden ohne meine Hilfe nicht überleben würde. Das Sorgenkind ist mir völlig ausgeliefert. Die Atmung ist flach, kaum noch wahrnehmbar. Der Vogelkörper fühlt sich kalt an. Manche Mauersegler haben in diesem Stadium sogar erstaunlicherweise noch die Kraft zu fiepsen, mich fremden Riesen klagend anzubetteln, um ihren Lebenswillen unter Beweis zu stellen. Jetzt gilt es, gesundes Leben aufzupäppeln und später erfolgreich der Natur zurückzugeben. |
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Das Füttern erfordert
eine gehörige Portion Geduld und Fingerspitzengefühl. Mauersegler lassen
sich im allgemeinen nicht gerne zwangsfüttern. Das ist gegen ihre Natur.
Doch um erfolgreich heranzuwachsen, muß er von uns zwangsgefüttert werden.
Vor dem Füttern werden die Hände gewaschen. Es dürfen keine Seifenrückstände
oder ähnliches auf der Haut zurück bleiben. Diese sind gar nicht gut für
das Gefieder des Vogels. |
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Wem das Heimchen zu
groß erscheint, kann dem tiefgefrorenen Insekt den Kopf abbrechen. Neben
den Heimchen kann man auch Fliegen verfüttern. Doch muß man die Fliegen
als Maden kaufen. Innerhalb von zwei Wochen haben sie sich zu Fliegen
verpuppt. Man tötet sie genau so ab, wie die Heimchen. Bedenken! |
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| Dem Kopf der Insekten wird eine erbsengroße Kugel meiner Futtermischung aufgesetzt. Da ich bevorzugt 80% Heimchen oder Fliegen verfüttere, brauche ich der Futtermischung kein reines, getrocknetes Insektenfutter hinzuzufügen. Meine Futtermischung besteht lediglich aus magerem Tatar mit sechs Prozent Fett und eingeweichten Beoperlen. Auf 200 Gramm Tatar ( erhält man roh beim Metzger) kommen 40 Gramm eingeweichte Beoperlen. Vitamine, Mineralstoffe und Kalk gebe ich täglich frisch nach Anweisung dosiert, so erziele ich eine optimale Kontrolle der Menge pro Vogel. Mittelfeste, gesunde Kotbällchen sind der Beweis einer gesunden Ernährung. Ich warne dringend davor, ausschließlich meine Futtermischung zu füttern. Mauersegler sind nämlich keine Fleischesser, sondern Insektenspezialisten! | ![]() Gekrönte Heimschen |
| Als
Notfall bezeichne ich Mauersegler, die verletzt oder stark abgemagert sind.
Obwohl jeder gefundene Segler einen Notfall darstellt. Verletzte Mauersegler werden von meinem Tierarzt behandelt und bei mir zu Hause medizinisch weiter versorgt, wenn Bedarf besteht. Stark untergewichtige Mauersegler ( ab 35 Gramm abwärts) bedürfen INTENSIVE PFLEGE. Abgemagerte Mauersegler erhalten jede halbe Stunde frischen Heimchenbrei aus der Spritze ohne Kanüle. Die frisch aufgetauten, abgespülten Heimchen drücke ich durch ein Teesieb, und ziehe das, was sich in der Tasse am Boden absetzt, mit der Einwegspritze auf. Ich benutze dafür extra eine 1 ml Spritze. Von dem Brei gebe ich alle dreißig Minuten 0,4 ml an Menge. Dabei geht man vorsichtig vor. Man füttert langsam, Tröpfchen für Tröpfchen und lässt dem Sorgenkind Zeit, zu schlucken. Egal, wie heißhungrig das Himmelkind bettelt. Geben SIE nicht nach, geben SIE nicht mehr! Eine plötzliche Überlastung durch ein gutgemeintes, falsches ZUVIEL führt sonst rasch zum Tod. Der kleine, ausgehungerte Körper muß langsam an die normale Fütterung herangeführt werden. Das ist sehr wichtig. Die ausreichende Flüssigkeitszufuhr dürfen wir ebenfalls nicht vergessen. Zu dem Heimchenbrei braucht der abgemagerte, kleine Vogel dringend Elektrolyte und Amynin. Diese zwei Präparate helfen dem Vogel sich schneller erfolgreich zu erholen. Die Elektrolyte gleichen den Verlust des Wasserhaushaltes aus. Das Amynin sorgt dafür, daß die langsam zugeführte Nahrung auch wirklich aufgenommen und vom Verdauungstrakt zerlegt wird. Auf: 50 ml abgekochtes, abgekühltes Wasser werden 2 ml Elektrolyt und 5 ml Amynin eingerührt und in einer Spritze aufgezogen. Davon geben sie zu dem Heimchenbrei alle halbe Stunde 4 Tropfen. |
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Mittelfestes Kotbällchen. Ein Beweis der optimalen Verdauung. Sobald der Findling über 40 Gramm wiegt, reicht es, IHN alle zwei Stunden, von morgens sechs bis abends zweiundzwanzig Uhr zu füttern. |
Ich erwähnte, daß
ich einen abgemagerten Mauersegler alle halbe Stunden mit Heimchenbrei,
sowie Elektrolyt und Amynin versorge. Zusätzlich gebe ich aber noch zu
jeder vollen Stunde ein aufgetautes Heimchen ohne Kopf. Ich verfüttere
nur den weichen Körper. Denn etwas feste Nahrung ist ebenfalls von Bedeutung,
um die Verdauung auf Touren zu bringen. Gleichzeitig kann ein bis auf
die Knochen abgemagerter Mauersegler seine Körpertemperatur von 38,5 Grad
nicht aufrecht erhalten. Der Vogelkörper fühlt sich kühl an. Deshalb bringe
ich abgemagerte - befiederte, sowie nackte Mauersegler im Brutkasten unter.
Etliche 18 Gramm leichte Mauersegler haben es deshalb geschafft, dem nahen
Tod zu entgehen. Mauersegler unter 20 Gramm verweilen knapp acht Tage
in meinem Brutkasten. Sobald der Segler regelmäßig mittelfeste Kotbällchen
absetzt, kann man dazu langsam übergehen, mit der normalen Fütterung fort
zu fahren. |
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Welche Behältnisse
eignen sich zur Pflege und Aufzucht?
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Zum nahen Ende der
Nestlingszeit wird der Mauersegler unruhig. Er möchte das Heimchen, oder
das GEKRÖNTE HEIMCHEN nicht mehr schlucken. ..., und bricht es manchmal
aus. Nun wird auch das Gefieder häufiger als sonst geputzt. ..., und seine
Flugmuskulatur trainiert. Dann ist er etwa 42 Tage alt.
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Um einen Mauersegler
erfolgreich starten lassen zu können, suche ich einen übersichtlichen
Standort mit scheinbar endloser Weite. Mäßiger Wind und Sonnenschein sind
ideale Bedingungen für den Jungfernflug. Ich stelle mich, mit dem Segler
in der Hand, auf meine Aluleiter. Ich möchte mit der Leiter eine leichte
Anhöhe schaffen. Der Start lässt meist nicht lange auf sich Warten.
Mit dem Verlassen des Nestes oder dem Start von Menschhand, ist der Mauerseglerjungvogel selbstständig. Er braucht keine Hilfe oder Führung. Sein Instinkt entscheidet sich resolut für die Unabhängigkeit. |
| Helfen
Sie dem Himmelkind. Schaffen Sie Nistplätze. Unterstützen Sie den Mauersegler, seine Art zu erhalten. Eigenbaunisthilfen sind eine sehr gute Möglichkeit, die Wohnungsnot der Mauersegler allerorts zu entschärfen. Ausgediente, abbruchreife Altbauten müssen Neubauten weichen. Genau dort hat der Mauersegler etliche Generationen ausgebrütet und großgezogen. Aber auch Modernisierungen an Altbauten , sowie die architektonische Gestaltung an Neubauten, als auch deren Isolierungsmaßnahmen, verschließen jedem Himmelkind einen traditionellen Brutplatz. Somit gilt der Mauersegler als gefährdet. Nistkastenmaße: 40 cm Breite 30 cm Höhe 25 cm Tiefe, Einflugloch: Durchmesser 5 cm Das Holz sollte naturbelassen sein. Der Nistkasten muß in mindestens sechs Meter Höhe angebracht werden. Ein freier Anflug muß gewährleistet sein. Der Nistkasten darf dauerhaften Sonneneinstrahlung niemals ausgesetzt sein. Das Einflugloch muß "ebenerdig", bodennah seinen Platz finden. Der Eingang von 5 cm Durchmesser sollte links oder rechts unten, nahe der Bodenplatte, beim Bau berücksichtigt werden. Denn würden SIE das Einflugloch zu weit über dem Boden anbringen, so wäre dies eine sichere Todesfalle für unser Himmelkind. Schließlich dürfen wir nicht vergessen, daß unser befiederter Freund kurze Beine hat, die ihm ein wieder HERAUSKLETTERN unmöglich machen würden. |
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Verfasserin: |
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Vogelpflegestation
Gut Düendorf e.V. |